Clethra alnifolia - Scheineller


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MadMim
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Clethra alnifolia - Scheineller

Beitrag von MadMim » 01.08.2009, 23:36

9509

Clethra alnifolia ist eine bescheidene, aber schöne Pflanze,
die bei mir im Halbschatten schon jahrelang existiert.
Sie ist zurückhaltend im Wuchs, braucht keine besondere
Pflege und ist zuverlässig winterhart.
Good timber does not grow with ease -
the stronger the storm, the stronger the trees.

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MadMim
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Beitrag von MadMim » 01.08.2009, 23:39

...und fast genau gegenüber wieder mal 'Tarnen und Täuschen'

Kermesbeere

9510
Good timber does not grow with ease -
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gudrun
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Beitrag von gudrun » 02.08.2009, 00:50

Wer täuscht? Nur Deine Augen, die die Ähnlichkeit der Blütenstände der Kermesbeere und der Clethra erkennen sollten.

In Deinem Boden, sauer und feucht, anspruchslos. Bei mir wächst sie auch gut, wenn ich ans Wässern denke.
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Viele Grüße aus Hochheim
Gudrun

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Beitrag von Karl-Heinz G. » 03.08.2009, 19:16

Clethra alnifolia, du hast ja feine Schätze,Traudel. Da kann ich nur zu 50% mit halten.  :D  
Die Kermesbeere. Sie ist eine dezente Schönheit, finde ich. Man muss nur die vielen Sämlinge entfernen, um nicht in einem Phytolacca americana Wald unter zu gehen.
Liebe Grüße
Karl-Heinz

Brigitte Stisser

Beitrag von Brigitte Stisser » 03.08.2009, 19:49

Die Phytolacca wurde meines Wissens früher zum Nachfärben von Rotwein verwendet, ist aber jetzt verboten. Brigitte.

Brigitte Stisser

Beitrag von Brigitte Stisser » 03.08.2009, 20:03

Hab schnell noch mal in Wikipedia geschaut. Stimmt, daß dieser Farbstoff zum Färben von Wein verwendet wurde, was später mit der Todesstrafe geahndet wurde.  Brigitte Stisser

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Beitrag von Karl-Heinz G. » 03.08.2009, 20:27

Brigitte Stisser hat geschrieben:Stimmt, daß dieser Farbstoff zum Färben von Wein verwendet wurde, was später mit der Todesstrafe geahndet wurde.  Brigitte Stisser
Das waren aber harte Sitten.  :shock:
Liebe Grüße
Karl-Heinz

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Beitrag von gudrun » 03.08.2009, 21:47

So hart waren die gar nicht, wenn man bedenkt, dass es eine Verwandte der Kermesbeere gibt, die giftig ist. Wenn man die falsche zum Weinfärben genommen hat, war man selber der Mörder.
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Viele Grüße aus Hochheim
Gudrun

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Beitrag von Orchidepp » 03.08.2009, 22:04

:oops:  :oops:  :oops: und ich HABE einen Kermesbeerenwald! *heul*
Die Dinger wachsen im hiesigen Lehmlösboden wie doof,
hab sogar ne Grabgabel an so einer alten verholzten Phytolacca abgebrochen! :o
Dummerweise bildet die eine Pflanzengesellschaft mit
Zaunrübe und Holunder....... :oops:  :oops:  :oops:

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Beitrag von gudrun » 03.08.2009, 22:10

Du Ärmste. Wir haben Zaunrüben en masse auf unserem Gelände, kommt halt übern Zaun.

Kennst Du die giftige Verwandte der Kermesbeere, Steff?
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Viele Grüße aus Hochheim
Gudrun

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Beitrag von Orchidepp » 03.08.2009, 22:21

Ich dachte die Kermesbeeren sind wegen der
Triterpensaponine alle mehr oder weniger giftig.
Kommt ja auf die Dosis an.
Ich habe die mit den aufrechten Blütenständen im Garten,
wird wohl die P. acinosa sein.
Aber essen würde ich die nicht, das ist mir nicht geheur. :?

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Beitrag von MadMim » 03.08.2009, 23:15

Ich bin meiner Kermesbeere schon mit dem Beil an den Wurzelstock
gegangen - hilft nicht.
Sie hat armdicke Speicherwurzeln - die ist unkaputtbar!  :x    :x
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Beitrag von gudrun » 03.08.2009, 23:23

Ich habe sie zwar nie im Garten gehabt, aber es gäbe die P. americana, die essbar sei und die andere, die stark giftig sei.

Dann hast Du die giftige, Steff. Oder gibt es noch mehr Arten?
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Viele Grüße aus Hochheim
Gudrun

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Beitrag von MadMim » 03.08.2009, 23:59

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Beitrag von gudrun » 04.08.2009, 01:10

Phytholacca spez. Welche Spezi? Das wollt ich gerade wissen.
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Viele Grüße aus Hochheim
Gudrun

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