Welke..

Was mache ich bei Krankheiten meiner Lieblinge? Wie bekämpfe ich Schädlinge? usw.
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Fritzelmann
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Welke..

Beitrag von Fritzelmann » 10.08.2010, 08:22

hallo...
meine fuchsia sorte "Ire",steht seid letztem jahr ausgepflanzt im garten.
ein wunderschönes teil,aber leider fangen
einige ganze triebe an zu welken und vertrocknen.
sind meine ich die älteren betroffen,aber sonst ist die pflanze gesund.
was ist das.........bin noch ein greenhorn bei den fuchsia..

lg jens

ps. keine wühlmaus oder schnecke oder sonstwas in sicht um die pflanze..

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Claudia
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Beitrag von Claudia » 10.08.2010, 08:39

Hallo Jens, wenn es sich nur um Teile einer Fuchsie handelt die abgestorben ist, dann könnte es sich um einen Pilz in der Erde handeln. Bei uns im Freundeskreis hatten wir, gerade am Sonntag, dieses Problem kurz erörtert.
Es kann sein das die restliche Pflanze ganz verschont bleibt. Mach Dir aber vorsichtshalber Stecklinge davon.
Ich muß mal in meinen Kurieren nachlesen, denn ich glaube da hatte Herr Saak (1.Vors.der DFG) etwas darüber geschrieben. Auch wie man das erkennt.....
Aber vielleicht kann ja in der Zwischenzeit jemand weiteres darüber berichten.
ich drück Dir für den Erhalt der Fuchsie jedenfalls den Daumen!!
Lieben Gruß aus dem Saarland
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Klaus
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Beitrag von Klaus » 10.08.2010, 08:48

Habe was ähnliches......in einer Reihe hängen bei mir 15 Fuchsienampeln...mittendrin eine bei der die Blätter welken....kein Rost usw....alle anderen Hängeampeln sind " putzmunter ".....
was es ist hab ich noch nicht heraus gefunden und ich kenne mich bei F. ganz gut aus.....werde aber nicht länger darüber nachdenken sondern die Pflanzen vernichten ( ab in den Müll aber auf keinen Fall auf dem Kompost )
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Je hilfloser ein Lebewesen ist,desto groesser ist sein Anspruch auf Schutz vor menschlicher Grausamkeit." -Mahatma Ghandi-

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Fritzelmann
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Beitrag von Fritzelmann » 10.08.2010, 09:08

hallo....
hier mal zwei bilder.....
erst mal die pflanze ansich und dann man eine abgewelkte stelle...
mal schauen ob die bildqualität reicht...??
das die sorte "Ire"..???

Bild

so schaut es aus wenn der trieb wegetrocknet ist.stelle dann ein bild ein wenn es wieder einen ast erwischt....

Bild

meine kamera hat auch schon bessere bilder gemacht... :twisted:

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Klaus
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Beitrag von Klaus » 10.08.2010, 09:19

Als erste Maßnahme würde ich die welken Stellen herauschneiden und dan mal sehen was passiert.......
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Beitrag von Fritzelmann » 10.08.2010, 12:42

hallo...
wie man sehen kann hab eich sie abgebrochen.....(wie immer keine schere zur hand) es ist bei denen auch so das der ganze trieb auf einmal welkt und vertrocknet......
rauswerfen..?? hab eschon stecklinge genommen....
denke es ist eh keine so seltene sorte..??
aber schon gut zu wissen ob es pilz oder sowas ist..??

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Klaus
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Beitrag von Klaus » 10.08.2010, 12:50

Hallo Fritz.......
Man sollte grundsätzlich nichts an seinen Pflanzen abbrechen sondern schneiden denn Bruchstellen haben große Eintrittspforten für Pilzinfektion, Wasser etc.....
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Beitrag von Fritzelmann » 10.08.2010, 12:55

du habe auch nur den trockenen abgebrochen,aber hast recht.eine angriffsfläche für krankheiten usw...!!

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Beitrag von Klaus » 10.08.2010, 12:55

so isset... :wink:
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Beitrag von Kolibri » 16.08.2010, 19:45

Hallo Fritzelmann,

so weit ich sehe handelt es sich um einen akuten Befall durch einen Bodenpilz. Verstärkt wird das Ganze noch durch Einstreu von RindenHäcksel.

Rindenhäcksel wird meist gewonnen aus Nadelgehölze und enthalten außer
Holz auch Harze und Terpene.Diese sind im Boden nur schwer abbaubar
und das geschieht meist durch holzzersetzende Pilze. Inwieweit diese
Pilze Pflanzen schädigen ist noch nicht richtig erforscht.Außerdem ist dies
unerheblich,da man so mit einem "wertlosen" Abfallstoff gutes Geld
verdienen kann.Als zweiter Nebeneffekt entziehen die holzzersetzenden Pilze und Mikroorganismen dem Boden zuerst Stickstoff (N) und zuletzt
erhöht die Mulchschicht die Bodenfeuchtigkeit was bei schweren tonig-lehmigen Böden besonders bei nassen Sommern zu Wurzelfäulen führen
Kann.Fuchsien z.B. sind anfällig für Wurzelfäule!!!
Mein Rat zur Abhilfe: Die Rinde enfernen ,und die oberste Schicht erst mal abtrocknen lassen, damit man dem Pilz eine seiner Lebensgrundlagen entzieht,dann auf den Spätherst/Winter eine Mulchschicht mit normaler Blumenerde 15-20 cm hoch ausbringen.Diese
wäscht sich im Laufe des Winters in den Boden ein und wirkt sogleich als Bodenverbesserung und Düngung für das folgende Frühjahr.
Herzliche Grüße aus Stuttgart von Herbert

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Fritzelmann
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Beitrag von Fritzelmann » 17.08.2010, 18:24

hallo..
danke dir für den ausfühlichen bericht.denke du kannst recht haben,der mulch ist oft angeschimmelt in den säcken und riecht auch nach pilzen.
ist hier ganz praktisch ,da wir den sogenannten "heideboden,spargelboden " hier haben.
fast reiner sand.der fällt innerhalb von stunden trocken.........schlimm teilweise.
eine schutzschicht im sommer tut dann immer gut und so über den rindenmulch habe ich noch nicht nachgedacht.
aber wieder ein guter denkanstoß....
danke dir un i ch werde mal weiter beobachten das ganze....
lieben gruß der jens..............

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